Auf dieser Webseite achten wir bewusst auf eine respektvolle, diskriminierungssensible Sprache. Uns ist wichtig, die Vielfalt innerhalb des neurodivergenten Spektrums sichtbar zu machen und die Selbstbezeichnungen der Community zu respektieren.
Viele Menschen, die sich selbst z.B. als Teil des Autismus-Spektrums sehen, bevorzugen die Formulierung „autistische Person“ und beschreiben Autismus nicht als etwas, das sie „haben“, sondern als grundlegenden Teil ihrer Identität. Andere nutzen den Begriff „Mensch im Autismus-Spektrum“, um die Unterschiedlichkeit autistischer Erfahrungen zu betonen. Beide Begriffe werden hier verwendet und stehen gleichwertig nebeneinander.
Wir verzichten bewusst auf pathologisierende oder abwertende Ausdrücke wie „Leidende*r“ oder „Patient*in“. Unser Ziel ist eine inklusive Sprache, die Selbstbestimmung und Empowerment ermöglicht.
Wenn du Anregungen hast oder dir weitere Begriffe wichtig sind, gib uns gern Rückmeldung – Sprachbewusstsein lebt von Austausch und Entwicklung.
Auf dieser Webseite verwenden wir den Begriff ‚neurodivergent‘ als wertschätzende Selbstbezeichnung für Menschen, deren neurologische Wahrnehmung oder Informationsverarbeitung von der sogenannten Norm abweicht. Uns ist bewusst, dass jede Person und Community unterschiedliche Begriffe bevorzugt und Sprache sich stetig verändert. Uns ist es wichtig, diese Vielfalt sichtbar zu machen und möglichst diskriminierungsfrei über Neurodiversität zu sprechen.
Sprache & Identität
Ein kurzer Exkurs der mir wichtig ist zu erwähnen: Wie wir über Identität sprechen, prägt, wie wir einander sehen. Zwei Sprachformen sind hierbei wichtig zu verstehen:
• Person‑first Language („Mensch‑zuerst‑Sprache“) stellt die Person vor eine Eigenschaft oder Diagnose – etwa „Person mit Behinderung“. Sie entstand als Gegenbewegung zur Entmenschlichung und betont Würde und Individualität.
• Identity‑first Language („Identität‑zuerst‑Sprache“) stellt das Merkmal voran – etwa „autistische Person“. Befürworter*innen betonen, dass die Eigenschaft ein integraler, positiver Teil der Identität ist und nicht versteckt werden sollte.
Welche Form bevorzugt wird, ist individuell und sollte respektiert werden. Wichtig ist, Selbstbezeichnungen ernst zu nehmen