Mein Name ist Theresia Krone (sie/keine) und ich arbeite seit 2018 in der Beratungsstelle gewaltfreileben. Ich bin staatlich anerkannte Sozialarbeiter*in und selbst neurodivergent und queer. Seit Mai 2024 leite ich das Projekt „NeuroQueer“, das von Aktion Mensch und zusätzlich vom Frauenreferat Frankfurt am Main gefördert wird. Durch meine langjährige Arbeit in der Beratungsstelle bringe ich in meine Beratungen sowohl professionelle Erfahrung als auch mein eigenes Peer-Wissen ein. Mir ist es hier aber noch mal wichtig zu sagen, dass ich natürlich nicht alle neurodivergenten Perspektiven abbilden kann. Mit diesem Wissen begegne ich jeder Person mit Offenheit, Respekt, Neugier, Vertrauen und dem Anspruch, gemeinsam einen safer und braver Space* zu schaffen, in dem Vielfalt selbstverständlich gelebt werden kann. Für mich, als Berater*in die systematisch arbeitet, bedeutet das, einen geschützteren Raum zu schaffen, in dem Offenheit, gegenseitige Achtsamkeit und auch mutiges Ansprechen schwieriger Themen möglich sind, sodass echte Begegnungen stattfinden können.
*Safer Space bedeutet ein geschütztes Beratungsumfeld, in dem neuroqueere Menschen sich sicher fühlen und ihre Erfahrungen in ihrem eigenen Tempo einbringen können.
*Braver Space bedeutet einen gemeinsamen Rahmen, in dem Klient*innen ermutigt werden, mir als Berater*in gegenüber offen zu benennen, was sie brauchen, wie die Beratung gestaltet sein soll oder was sie irritiert, sodass echte Mitgestaltung und Selbstbestimmung möglich werden können.